ZAHLENBILDER

Die Idee, dass Daten und Fakten, ja meist ZAHLEN, in anschauliche BILDER umgesetzt werden können, gab den ZAHLENBILDERN ihren Namen. Die Themen sind breit gefächert. Sie greifen aktuelle Entwicklungen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft auf, erläutern grundlegende Begriffe und Verfahren aus verschiedensten Sachgebieten und dokumentieren historische Veränderungen. In Diagrammen, Tabellen, Charts, Karten und Illustrationen werden Zusammenhänge bildhaft erklärt und grafisch in Beziehung zueinander gesetzt. Das macht wortreiche Darstellungen entbehrlich und erleichtert es, selbst schwierige Fakten und Ereignisse zu verdeutlichen.

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Aktuelle ZAHLENBILDER 06/2010

Eheschließungen in Deutschland seit 1950 (06/2010)  

021190 Eheschließungen in Deutschland seit 1950 (06/2010)

Wenn Paare heiraten, ist das zunächst ihre eigene, ganz private Entscheidung. Aber das Heiratsverhalten unterliegt auch starken äußeren Einflüssen: Religiöse Bindungen, wirtschaftliche Erwägungen, politische und rechtliche Maßnahmen tragen dazu ebenso bei wie die ungeschriebenen Regeln, was in einer Gesellschaft oder im jeweiligen sozialen Milieu als „normal“ und...
Die Wahl des Bundespräsidenten (06/2010)  

067107 Die Wahl des Bundespräsidenten (06/2010)

Alle fünf Jahre tritt die eigens zu diesem Zweck einberufene Bundesversammlung zusammen, um den Bundespräsidenten zu wählen. Seit 1979 findet diese Wahl jeweils am 23. Mai, dem Jahrestag des Grundgesetzes, statt. So auch 2009, als Horst Köhler für eine zweite Amtszeit als Bundespräsident bestätigt wurde. Nach dem überraschenden Rücktritt Köhlers am 31. Mai 2010 – einer...
Strafgefangene (06/2010)  

131200 Strafgefangene (06/2010)

Mit der Einführung des Strafgesetzbuches für das Deutsche Reich wurde das Strafrecht in Deutschland 1871 auf eine einheitliche Basis gestellt. Seit diesen Anfängen haben sich die kriminalpolitischen Auffassungen und die strafrechtliche Praxis jedoch tiefgreifend verändert. Stand damals der Gesichtspunkt der Vergeltung für begangene Straftaten im Vordergrund, so besteht die...
Organspende (06/2010)  

141301 Organspende (06/2010)

Für Menschen, die von schwerem Organversagen betroffen sind, ist eine Organtransplantation oft die einzige Chance, eine Besserung ihres Zustands zu erreichen oder am Leben zu bleiben. Solche Transplantationen lassen sich erst seit wenigen Jahrzehnten mit bleibendem Erfolg durchführen. Entscheidend dafür war die Entwicklung von Medikamenten, mit denen Abstoßungsreaktionen...
Bereitschaft zur Organspende (06/2010)  

141304 Bereitschaft zur Organspende (06/2010)

Mehr als die Hälfte der EU-Bürger (55 %) sind nach einer Umfrage bereit, ihre Nieren, ihre Lungen, ihr Herz oder andere Organe nach dem Tod zur Spende freizugeben und damit schwerkranken Menschen zu helfen. Nur jeder vierte (27 %) spricht sich ausdrücklich gegen eine Organspende aus. In den nordeuropäischen Ländern, in Belgien, aber auch im südeuropäischen Inselstaat Malta...
Erbschaftsteuer - Einnahmen der Länder (06/2010)  

181310 Erbschaftsteuer - Einnahmen der Länder (06/2010)

In langen Jahrzehnten des Friedens haben die Deutschen ein wachsendes Privatvermögen angesammelt, das durch Erbschaft oder Schenkung jeweils auf die nächste Generation übertragen wird. Nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft belief sich das Geld- und Sachvermögen der deutschen Haushalte Ende 2007 nach Abzug der Schulden auf rund 9,5 Billionen Euro. Zurzeit...
Finanzausgleich zwischen den Ländern (06/2010)  

185301 Finanzausgleich zwischen den Ländern (06/2010)

Die Finanzverfassung der Bundesrepublik Deutschland folgt dem bundesstaatlichen Prinzip, das eine ausreichende Finanzausstattung der verschiedenen Haushaltsebenen als Grundlage ihrer politischen Eigenständigkeit und Handlungsfähigkeit vorsieht. Sie orientiert sich ferner an der grundgesetzlichen Leitidee, dass die Einheitlichkeit der Lebensverhältnisse im Bundesgebiet...
Die Schulden der öffentlichen Haushalte (06/2010)  

193520 Die Schulden der öffentlichen Haushalte (06/2010)

Das Ziel eines ausgeglichenen Staatshaushalts, wie es der europäische Stabilitätspakt vorsieht, ist für Deutschland in weite Ferne gerückt. Die vorgegebene Obergrenze der Staatsverschuldung – 60 % des Bruttoinlandsprodukts – wird deutlich überschritten. Ende 2009 hatten Bund, Länder und Gemeinden bereits einen Schuldenberg von 1 695 Milliarden € aufgetürmt. Auf...
Unterbeschäftigung = Arbeitslosigkeit + x (06/2010)  

258227 Unterbeschäftigung = Arbeitslosigkeit + x (06/2010)

In Deutschland waren 2009 im Durchschnitt rund 3,4 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet. Aber die offizielle Arbeitslosenstatistik bildet nur einen Teil der Arbeitsmarktprobleme ab. Die tatsächlich bestehende Unterbeschäftigung ist viel größer.
So ermittelt der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung jährlich den Umfang der...
Die Unfallbilanz eines Jahres (06/2010)  

280268 Die Unfallbilanz eines Jahres (06/2010)

In Deutschland werden jährlich etwa 10 % der Bevölkerung bei einem Unfall verletzt, Bagatellunfälle nicht mitgerechnet. Zu dieser Aussage gelangt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin nach Auswertung von Statistiken und Schätzungen, die über die Unfall-häufigkeit in den verschiedenen Lebensbereichen vorliegen. Da es keine einheitliche Unfallberichterstattung...
Unter der Armutsgrenze (06/2010)  

286335 Unter der Armutsgrenze (06/2010)

Im Zeichen der Globalisierung werden die Volkswirtschaften immer stärker auf Leistungsfähigkeit getrimmt, damit sie im internationalen Wettbewerb bestehen können. Zugleich wächst damit aber die Gefahr der sozialen Ausgrenzung für jene Teile der Gesellschaft, die den erhöhten Leistungsnormen nicht (mehr) gerecht werden. Ereignisse wie Arbeitslosigkeit, Scheidung oder...
Mineralölverbrauch (06/2010)  

342141 Mineralölverbrauch (06/2010)

Die Energieversorgung der Bundesrepublik Deutschland stützte sich in den ersten Nachkriegsjahrzehnten weitgehend auf die heimische Kohle. Aber schon in den fünfziger und sechziger Jahren wurde sie mehr und mehr vom Öl abhängig. Mit Zuwachsraten, die den steilen Anstieg des gesamten Energieverbrauchs noch weit übertrafen, entwickelte sich das Öl zum wichtigsten...
Bildungsbeteiligung und soziale Herkunft (06/2010)  

506540 Bildungsbeteiligung und soziale Herkunft (06/2010)

Wie die PISA-Vergleichsstudien gezeigt haben, besteht in Deutschland ein enger Zusammenhang zwischen der sozialen Herkunft, dem Bildungsgang und den schulischen Leistungen der Schüler. Kinder aus den unteren sozialen Schichten haben es im deutschen Bildungssystem offenbar schwerer als in anderen Ländern, einen höheren Schulabschluss zu erreichen.
Die im Schulsystem...
Privatschulen (06/2010)  

515341 Privatschulen (06/2010)

Immer mehr Eltern in Deutschland schicken ihre Kinder auf eine Privatschule. Sie suchen nach einer Alternative zum staatlichen Schulbetrieb, weil sie eine konfessionell oder weltanschaulich geprägte Einrichtung bevorzugen oder weil sie ein freundlicheres Lernklima, individuellere Förderung und neue Unterrichtskonzepte wünschen. Die bestehenden Privatschulen oder besser:...
Megastädte (06/2010)  

603140 Megastädte (06/2010)

Die Verstädterung ist eine Erscheinung des globalen Wandels in den letzten 100 bis 150 Jahren. Allein von 1900 bis heute ist die in Städten lebende Bevölkerung weltweit von 220 Millionen auf 3,4 Milliarden angewachsen. 2009 umfasste sie erstmals mehr als die Hälfte der gesamten Weltbevölkerung. Bis 2050 wird sie sich fast noch einmal verdoppeln (auf 6,3 Milliarden) und ihr...
Wechselkurssysteme (06/2010)  

625103 Wechselkurssysteme (06/2010)

Ein System fester Wechselkurse bildete die Grundlage der 1944 in Bretton Woods (USA) geschaffenen Weltwährungsordnung. Jedes Land, das sich dem Internationalen Währungsfonds (IWF) anschloss, vereinbarte mit ihm für seine Währung direkt oder indirekt eine Parität in Gold und verpflichtete sich, den Marktkurs der Währung um höchstens 1 % von der festgelegten Parität abweichen...
Pro-Kopf-Wirtschaftsleistung der EU-Länder (06/2010)  

715298 Pro-Kopf-Wirtschaftsleistung der EU-Länder (06/2010)

Sechs industriell entwickelte Staaten in der Mitte Europas schlossen sich 1958 zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft zusammen: Belgien, die Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande. Ihnen gemeinsam war ein relativ hohes wirtschaftliches Leistungsniveau. Gemessen an der kaufkraftbereinigten durchschnittlichen...

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